6 bis 10 Prozent, aus dem Eigenkapital
Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr, Vertrag und Makler. Banken finanzieren sie meist nicht mit — sie erhöhen die Investition und drücken die Rendite.
Das Rechenbeispiel im Prospekt ist selten falsch. Es ist unvollständig. Es zeigt die Bruttorendite und verschweigt, was am Monatsende übrig bleibt. Renditor rechnet dasselbe Objekt zu Ende — mit Nebenkosten, Tilgung und österreichischer Steuer.
| Im Prospekt | Zu Ende gerechnet | |
|---|---|---|
| Kaufpreis | 300.000 € | 300.000 € |
| Kaufnebenkosten | nicht ausgewiesen | 27.000 € |
| Bewirtschaftung | nicht ausgewiesen | 2.400 € p. a. |
| Rendite | 4,00 % brutto | 2,94 % netto |
| Pro Monat auf dem Konto | kein Thema | − 271 € |
Beispiel: 1.000 € Kaltmiete, 80.000 € Eigenkapital, 3,5 % Sollzins, 2 % Tilgung, 42 % Grenzsteuersatz. Von den 271 Euro sind 412 Euro Tilgung — also Vermögensaufbau. Bereinigt bleiben plus 141 Euro. Genau diese Unterscheidung fehlt in fast jedem Prospekt.
Nicht aus Bosheit — sie machen die Zahl kleiner. Für deine Entscheidung sind sie trotzdem die wichtigsten.
Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr, Vertrag und Makler. Banken finanzieren sie meist nicht mit — sie erhöhen die Investition und drücken die Rendite.
15 bis 25 Prozent der Kaltmiete, je nach Baujahr. Fällt an, ob eingeplant oder nicht.
„Die Wohnung finanziert sich selbst" meint fast immer den Cashflow vor Tilgung. Die Tilgung baut Vermögen auf — aber sie muss monatlich da sein.
Der Steuervorteil hängt daran, dass das Finanzamt die Vermietung anerkennt. Ohne Prognoserechnung ist er nicht gesichert.
Trag die Zahlen aus dem Exposé ein. Zwei Minuten, keine Anmeldung.
Zahlen eintragen →Erzielbare Mieten werden in Verkaufsunterlagen regelmäßig zu optimistisch angesetzt, damit die ausgewiesene Rendite hoch aussieht — darauf weist auch die Arbeiterkammer hin. Setz im Rechner die Miete an, die vergleichbare Wohnungen derselben Lage und Größe tatsächlich erzielen, und sieh dir an, was mit der Rendite passiert.
Was du direkt nach dem Kauf investierst, erhöht die Gesamtinvestition und damit den Finanzierungsbedarf — die Nettorendite sinkt entsprechend. Steuerlich landet Instandsetzung bei Wohngebäuden auf fünfzehn Jahren verteilt, Herstellungsaufwand folgt anderen Fristen.
23 Prozent Körperschaftsteuer wirken günstig gegenüber dem Spitzensteuersatz — bis die Ausschüttung dazukommt. Gegenzurechnen sind Gründung, laufende Buchhaltung und Jahresabschluss. Der Rechner stellt beide Wege mit denselben Objektdaten gegenüber.
Hinweis: Renditor stellt automatisierte Übersichten und unverbindliche Schätzungen bereit und ersetzt weder Steuer- noch Anlageberatung. Für verbindliche Auskünfte wende dich an deine Steuerberatung.
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Zehn, zwanzig oder dreißig Jahre in drei Szenarien — Vermögen, Restschuld, kumulierter Cashflow.
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